Wie CES mit neuem Denken die Zukunft erschließt

Mit der Digitalisierung aller Lebens- und Arbeitsbereiche verändern sich auch die Koordinaten unseres Geschäfts. Kunden und Lieferanten sind stärker als je zuvor in die Wertschöpfungskette eingebunden, autonom agierende Fertigungssysteme sind an zentralen Schaltstellen mit den Mitarbeitern vernetzt und ermöglichen weitgehend kundenindividuell gefertigte Produkte. CES-Ingenieure, IT-Spezialisten, Produktmanager und Vertriebsmitarbeiter entwickeln im Kundendialog praxistaugliche Lösungen, die ein Ziel verfolgen: die Sicherheit und Zuverlässigkeit der CES-Schließsysteme in die digitale Welt zu übertragen. Ob mit dem Webshop oder im Rahmen spannender Forschungsprojekte: Bei CES hat die Zukunft schon begonnen

Fabrik 4.0: CES ist Partner im Forschungsprojekt CyProAssist

In der Fabrik 4.0 verschmelzen IT- und Fertigungstechnik, über Online-Schnittstellen kommunizieren Maschinen weitgehend selbstständig miteinander. Doch wie können die Mitarbeiter in den Unternehmen interaktiv in diesen Prozess eingebunden werden? Die bessere Vernetzung des Menschen mit den cyberphysischen Produktionsprozessen ist Ziel des Forschungsprojekts CyProAssist, das im Januar 2016 gestartet ist. Initiiert vom Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in Chemnitz wird das auf drei Jahre angelegte Vorhaben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt. Anwendungsorientierte Forschung steht dabei im Mittelpunkt. Gemeinsam mit der Wirtschaft entwickeln die Forscher sog. Fertigungsassistenzsysteme, die den Menschen als kreativen Problemlöser in den Fokus rücken und ihn dabei unterstützen, seine kognitiven Fähigkeiten optimal einzubringen. Dem Konsortium aus zehn Unternehmen und zwei Instituten gehört CES als Anwendungspartner im Bereich der manuellen Montage an.

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

Betriebsmittelbau: Garant für hohe Fertigungsqualität

Ob wir neue Produkte entwickeln oder bestehende Schließsysteme modifizieren, ob wir Fertigungstechniken verändern oder Prozesse verbessern – jede Neuerung geht mit einer Anpassung von Maschinen, Anlagen und Vorrichtungen einher. Hier ist Maßarbeit gefragt. Der Betriebsmittelbau bei CES konstruiert in eigener Regie Maschinen und Maschinenkomponenten von der Mechanik über die Elektronik bis zur Software. Der Vorteil: Durch die genaue Produktkenntnis lassen sich speziell auf den jeweiligen Bedarf zugeschnittene Komponenten entwickeln, die zu mehr Flexibilität, Qualität und Effizienz führen.

Ein Beispiel ist die so genannte Gehäusenuten-Räummaschine. Sie wurde eigens entwickelt, um bei Produktlinien mit zusätzlichen Sperrelementen die erforderlichen Nuten im Schließzylindergehäuse einzufügen. Das Besondere: Die Maschine funktioniert vollautomatisiert und sorgt dafür, dass die Nuten eine genau festgelegte Tiefe aufweisen. Dabei wird die Vorrichtung mit Kleinladungstransportbehältern (KLT) beschickt, die mit den Gehäusen beladen sind. Ein Roboter entnimmt die Gehäuse, führt sie dem Bearbeitungsmodul zu und legt sie nach der Bearbeitung wieder im KLT ab.

Der Betriebsmittelbau hat sich aber nicht nur auf Fertigungseinrichtungen für die Einzelteil- oder Baugruppenfertigung spezialisiert. An Bedeutung gewinnen zunehmend Prüfeinrichtungen für die Qualitätssicherung. Insbesondere die von CES in den Fertigungsprozess verschiedener Produkte integrierte Inline-Prüfung trägt dazu bei, die Qualität jedes Teils dieser Serie sicherzustellen.

Schnell und effizient: Der CES Webshop

Die Daten für die neue Schließanlage einfach online übermitteln – über den CES Webshop ist das problemlos möglich. Produktrelevante Daten liegen nach der Auftragsbearbeitung zentral zum Abruf bereit. Auf Basis eines kundenindividuellen Schließplans werden die Programme für die einzelnen Fertigungsschritte automatisiert erstellt, etwa das Fräsprogramm für einen Schlüssel. Auch der Rüstvorgang für das Fräsbearbeitungszentrum lässt sich aus dem Datensatz vollautomatisch ableiten. Das ermöglicht eine weitgehend autonome Fertigung und einen reibungslosen Workflow mit optimierten Durchlaufzeiten.

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CES geht neue Wege mit dem Eigenbau-Konzept

Die Messlatte in puncto Sicherheit und Qualität liegt hoch - das gilt auch für Vertragspartner, die CES-Schlüssel und -Zylinder im Eigenbau fertigen. Wir unterstützen unsere Händler dabei, dem hohen Qualitätsstandard gerecht zu werden. In der neuen Show-Werkstatt haben wir einen idealtypischen Arbeitsplatz für Eigenbau-Händler installiert. Der Arbeitsplatz verfügt über moderne Werkzeug- und Vorrichtungsbestückung inkl. entsprechender Maschinenausstattung. Ob für Kunden aus dem Inland oder auch aus dem Ausland: Hier können sie ihr Wissen über die Schließzylinderproduktion erweitern und am Mustermontageplatz direkt in die Praxis umsetzen. Darüber hinaus bietet der Raum die Möglichkeit für weitergehende Schulungen und Präsentationen.

Ihr Ansprechpartner:

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Dann wenden Sie sich an arne.schwerdtfeger@ces.eu.