Objektbericht - Berliner Regierungsgebäude


01.01.2004


Altehrwürdiger Charme und modernes Design - zwischen dem Deutschen Reichstag und dem Bundeskanzleramt scheinen Welten zu liegen. Doch es gibt viele Verbindungen, auch in baulicher Hinsicht - zum Beispiel die Schließanlagen der beiden Staatsgebäude. Sie tragen das Markenzeichen „CES“ und stammen aus der Fertigung der Velberter C.Ed. Schulte GmbH – abgekürzt CES.

Rund vier Jahre dauerten die Umbau- und Renovierungsarbeiten am Berliner Reichstag. Durch die Kombination aus alten und neuen Komponenten schaffte der britische Stararchitekt Sir Norman Foster ein bemerkenswertes Ambiente für das deutsche Parlament. CES hatte die Aufgabe, für die rund 1.000 Türen des Gebäudes passende Zylinder samt Schlüssel anzufertigen. Mit Blick auf die hohen Sicherheitsanforderungen der Bundesbaubehörde lieferte CES entsprechend ausgelegte Zylinder. So ist ein großer Teil der Produkte mit speziellen Hartmetalleinsätzen ausgestattet. Gewaltsames Öffnen der Zugangsbereiche wird damit erheblich erschwert.

Innerhalb des Regierungsviertels ist der Reichstag nicht das einzige CES Projekt. Auch im neuen Bundeskanzleramt kam ein System des Velberter Unternehmens zum Einsatz. Insgesamt 2.500 Zylinder und 6.000 schließberechtigte Schlüssel sowie Spezialzylinder sorgen in den rund 370 Büros und fast allen Funktionsbereichen für Sicherheit - von der Eingangstür über das Kanzlerbüro bis zu Leitungs- und Kabelschächten. Eine Besonderheit ist hier die Abbildung der Marke CES im Schlüsselprofil – ein Merkmal, das vor unrechtmäßigen Schlüsselkopien schützt.

Neben Reichstag und Bundeskanzleramt spielen CES Produkte auch in vielen weiteren Regierungsgebäuden eine Schlüsselrolle. Heute sorgen rund 30.000 CES Schließzylinder im Berliner Regierungsviertel für sicher verschlossene Türen.

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