Moderne CES-Schließanlage in Dresdner Frauenkirche


10.11.2005


Noch vor der offiziellen Einweihung der wieder aufgebauten Frauenkirche in Dresden übergab am 25. Oktober Eckhart Leptien, Geschäftsführer der CES C. Ed. Schulte Zylinderschloßfabrik Velbert, die Schlüsselgewalt symbolisch an Baudirektor Dipl. Ing. Eberhard Burger, Geschäftsführer und Sprecher des Bauherrn, der Stiftung Frauenkirche Dresden. Der von CES künstlerisch gestaltete überdimensionale Übergabeschlüssel zeigt die Silhouette der Frauenkirche und den Schattenriss der Ruine, wie sie bis zum Beginn des Wiederaufbaus in der Dresdner Innenstadt stand. Für den offiziellen Akt der Schlüsselübergabe ist traditionell der Hersteller der Schließanlage zuständig, in diesem Fall die Firma CES in Kooperation mit Felgner Sicherheitstechnik in Dresden. Im Fall der Dresdner Frauenkirche sei es für CES eine besondere Ehre und Freude gewesen, mit der Lieferung einer speziell auf das historische Bauwerk abgestimmten Schließanlage zu diesem Jahrhundertwerk beizutragen, sagte Eckhart Leptien anlässlich der Übergabezeremonie in Dresden.

Wenn am 30. Oktober die Frauenkirche feierlich eingeweiht wird, dann sind alle Türen, vom großen Eingangsportal bis zur Kellertür, mit CES-Schließzylindern ausgestattet. Zusammen mit dem ortsansässigen Fachhändler, Felgner Sicherheitstechnik GmbH & Co. KG, wurde ein exakt auf die Bedürfnisse der Dresdner Frauenkirche zugeschnittenes Sicherheitskonzept entwickelt. Die moderne Schließanlage trägt entscheidend dazu bei, die für öffentliche Gebäude heute geforderte erhöhte Sicherheit zu gewährleisten. Um dieses Sicherheitskonzept auch bei den massiven historischen Kastenschlössern zu realisieren, mussten für die Frauenkirche spezielle, extralange und asymmetrische Zylinder entwickelt werden.

Die Gegebenheiten des originalgetreu nach Plänen aus dem Jahre 1722 wieder aufgebauten Bauwerks stellen besondere Anforderungen an die Zylinderherstellung. Die noch erhaltenen Originaltüren und die nach alten Entwürfen neu gebauten Türen sind mit originalgetreuen Kastenschlössern und historischen Beschlägen ausgerüstet. Auch diese besonders massiven Kastenschlösser mussten selbstverständlich dem heutigen hohen Sicherheitsstandard angepasst und mit modernster Schließtechnik ausgestattet werden. Dazu wurden von CES spezielle Zylinder, in unterschiedlichen Sonderausführungen angefertigt. Zum Beispiel hat der längste Zylinder eine Gesamtlänge von 153 mm (innen 27,5, außen 125,5 mm) und ist damit mehr als doppelt so lang wie ein handelsüblicher Haustürzylinder.

Alle Profilzylinder an den Portal- und Innentüren, Treppenaufgängen, die Zugänge zur Unterkirche, zu Keller- und Nebenräumen sowie der Kuppelaufstieg sind in eine Schließanlage eingebunden. So können gezielt Zutrittsberechtigungen für bestimmten Räume und Bereiche an einzelne Personen oder Personengruppen vergeben werden. Der Organist hat zum Beispiel mit seinem Schlüssel Zutritt zur Orgelempore, Kirchenführer mit ihren Besuchern können bestimmte, für die Öffentlichkeit zugängliche Bereiche schließen.

Die in der Frauenkirche eingesetzten KM-Zylinder mit Markenschutz sind übrigens eine besondere CES-Spezialität, denn sie bieten einen zeitlich unbegrenzten Schutz vor unberechtigten Schlüsselkopien: Der Querschnitt des Schlüsselschaftes hat hier sichtbar die Form des eingetragenen Markenzeichens CES. So ist gewährleistet, dass zu keinem Zeitpunkt legal Rohlinge dieser Systeme auf den Markt gelangen.

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