„Gläserne Produktion“ für Familienangehörige
Über 700 Menschen besuchten zum „Tag der offenen Tür“, am Samstag, den 11. August, das CES-Werk an der Friedrichstraße. Vor allem Familienangehörige, Ehepartner und Kinder sowie Freunde von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch viele Rentner und „Ehemalige“ nutzten die gute Gelegenheit, einen Blick in die „gläserne Produktion“ zu werfen und sich in aller Ruhe den Arbeitsplatz von Mann oder Frau, Vater oder Mutter zeigen zu lassen. „Die Familien unserer Mitarbeiter profitieren von einem solchen ‚Tag der offenen Tür’, denn das Verständnis füreinander wächst, wenn man mehr über den täglichen Arbeitseinsatz des Partners weiß“, sagte CES-Geschäftsführer Richard Rackl, und freute sich über die hervorragende Resonanz und das große Interesse vor allem auch des Nachwuchses. Beste Laune bei schönstem Sommerwetter – so wurde auch der gesellige Teil des Tages ein voller Erfolg!
Die CES-Mitarbeiter hatten sich eine Menge ausgedacht, um den Besuchern „ihre“ Firma und ihren Arbeitsplatz anschaulich nahe zu bringen. Ein neun Stationen umfassender Rundgang durch die Produktion zeigte, wie mechanische und elektronische Schließzylinder hergestellt werden. Das CES-Team, erkennbar an blauen Poloshirts mit CES-Logo und Namensschild stand immer bereit, um die vielen Fragen der kleinen und großen Besucher zu beantworten oder den Weg zu weisen. Die letzte Station, die „Bewirtungsstation“ auf dem Hof, lud ein zu einer wohlverdienten Pause und bot bei schönstem Wetter reichlich Gelegenheit, bei einem Glas Cola oder Bier und einem Steak oder Würstchen vom Grill alte Bekannte wieder zu treffen und neue Leute kennen zu lernen.
Der Rundgang startete an der Telefonzentrale mit der Begrüßung der Gäste. Die größeren Kinder freuten sich über blaue CES-Kappen, die Kleinsten begeisterten sich für Cessi,das kleine Schloss-Gespenst.
Entlang der grünen Pfeile ging es in die Konstruktionsabteilung, die ein breites Arbeitsspektrum umfasst – von der Entwicklung neuer Produkte, der Anfertigung technischer Dokumentationen für Fertigung, Vertrieb und Montage bis zum Technischen Support von Kunden. Danach ging es weiter zum Werkzeugbau, wo die Besucher auch die Herstellung eines kleinen Andenkens, eines Einkaufswagenchips mit dem CES-Logo, erlebten. Ebenso konnten hier die Ausbildungsstücke der angehenden Werkzeugmechaniker bestaunt werden. Beim Qualitätsmanagement simulierte ein Roboter, wie mit Hilfe von Dauertests die Qualität der CES-Produkte getestet wird. Spannend wurde es auch bei CEStronics, denn hier konnten sich Technikfreaks über den neuesten Stand der elektronischen Schließ- und Zutrittskontrollsysteme und selbsttätig schließende Motorzylinder informieren. An der nächsten Station waren interessante Ausstellungsstücke zu sehen. Im Mittelpunkt des Interesses standen hier das Original-Rechnungsbuch, dass noch aus dem Gründungsjahr von 1840 stammt, ein Auftragsbuch aus den 3oer Jahren des vergangenen Jahrhunderts sowie die überdimensionierten Zylinder zum Spielen für Groß und Klein. „Segment 48“ hieß die nächste Station. Hier ließ sich ein Auftrag vom Start in der EDV bis zum Verpacken des Zylinders verfolgen. Dabei wurde auch die Frage „Wie sieht ein Zylinder von innen aus?“ beantwortet. Und schließlich zeigten die CES-Mitarbeiter an der Station „Segment Wendeschlüssel“, wie Schlüssel permutiert, nummeriert und Zylinder montiert werden. So manch einer kam ins Staunen, wie viele kleinste Teilchen in einem Zylinder stecken, wie flink und präzise die Monteurinnen arbeiten und dabei den Besuchern noch hoch motiviert alle Fragen beantworteten.
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