Wie schütze ich mein Haus vor Einbrechern?

Einbruchschutz durch hochwertige Sicherheitszylinder

Wirksamer Einbruchschutz beginnt mit der richtigen Absicherung der Türen und Fenster in Haus, Wohnung oder Geschäft. Gerade bei Schließzylindern gibt es große Unterschiede – zwischen Billigware aus dem Baumarkt und hochwertigen Sicherheitszylindern aus dem Sicherheitsfachhandel liegen Welten. Eine einfache Checkliste gibt Aufschluss, was ein Schließsystem leisten muss, damit Einbrecher und Diebe draußen bleiben.

Einbruchsdelikte sind hierzulande an der Tagesordnung: Nach einem rückläufigen Trend steigt die Zahl der Wohnungseinbrüche seit 2009 wieder deutlich an. Mit wenigen gezielten Maßnahmen können Hausbesitzer und Mieter die eigenen vier Wände wirksam gegen Eindringlinge schützen.

Warum ist ein registrierter Sicherheitszylinder so wichtig?

Wer seine Türen mit einfachen Zylindern ohne Sicherungskarte ausstattet, geht ein hohes Risiko ein – jeder kann nach Belieben dazu passende Schlüssel nachmachen lassen. Demgegenüber bieten Sicherheitszylinder mit Einzelregistrierung enorme Vorteile: Hersteller, die Schließzylinder als Unikate fertigen, vergeben für jeden eine individuelle Registriernummer. Eingraviert findet die ihren Platz auf dem Originalschlüssel und dem Zylinder selbst. Zur Identifikation wird dem Käufer eine Sicherungskarte mit ausgehändigt. Nur der Besitzer der Karte kann über den Fachhandel einen Nachschlüssel beim Hersteller in Auftrag geben.

Ist der Zylinder sicherheitstechnisch zertifiziert?

Verbriefte Sicherheit: Der Verband der Schadenversicherer (VdS) gibt strenge Richtlinien für mechanische Sicherungseinrichtungen vor. Sicherheitszylinder mit VdS-Zertifizierung müssen so konstruiert sein, dass sie die hohen Anforderungen in Bezug auf den Einbruchschutz erfüllen. Wer seine Türen damit ausstattet, macht Einbrechern das Leben schwer. Nicht zuletzt werden viele Eindringlinge von vornherein durch erkennbar hochwertige Sicherheitstechnik an Haus- und Wohnungseingängen abgeschreckt.

Gibt es Vorkehrungen gegen Aufbohren und Herausziehen?

Einen Bohrer außen am Türschloss ansetzen, aufbohren und den Zylinder herausziehen – das sind nach wie vor gängige Einbruchmethoden. Mit Hartmetalleinsätzen in Zylindern schieben manche Hersteller derlei rabiaten Verfahren sprichwörtlich einen Riegel vor. Im Test der Zeitschrift „Selbst ist der Mann“ schnitt der VdS-zertifizierte Sicherheitszylinder "810 RE plus" von CES als Sieger ab. Das Produkt widerstand einem Hartmetall-Spezialbohrer um ein Vielfaches länger als einfache Zylinder ohne vergleichbare Schutzvorrichtungen. Der integrierte Ziehschutz überzeugte ebenfalls: Nicht der Zylinder ließ sich herausziehen, sondern lediglich die hineingedrehte Schraube.

Ist der Schließzylinder gegen Picking und Schlagpicking geschützt?

Zu den verbreiteten Einbruchtechniken zählt heutzutage das sogenannte Picking oder Schlagpicking. Dabei werden die Zylinderstifte im Inneren der Schließvorrichtung mit speziellen Einbruchwerkzeugen entsperrt, und die Tür lässt sich binnen Sekunden bequem öffnen. Besonders perfide: Das Ganze funktioniert vor allem bei einfachen Billigzylindern, ohne erkennbare Einbruchspuren zu hinterlassen. Die CES-Gruppe bietet Sicherheitszylinder mit speziell angeordneten Sperrelementen, die einen wirksamen Schutz gegen die Picking- und Schlagpicking-Methode bieten, an.

Ist für den fachmännischen Einbau gesorgt?

Damit Haus und Heim wirklich vor Einbruch geschützt sind, sollte auf jeden Fall ein Fachmann mit dem Einbau in die Tür beauftragt werden. Dieser achtet auch darauf, dass der Sicherheitszylinder mit einem gütegeprüften Schutzbeschlag bündig abschließt – eine unerlässliche Schutzmaßnahme gegen das Herausziehen oder Abbrechen des Zylinders. Dafür sind Schlüsseldienste und Sicherheitsfachgeschäfte die geeigneten Ansprechpartner. Von den Zylinderherstellern speziell geschult helfen sie Hausbesitzern und Mietern dabei, das individuelle Sicherheitspaket fest zu schnüren. Haustür, Garten- und Kellereingang sowie Garage können so jederzeit schnell und kostengünstig mit Sicherheitszylindern nachgerüstet werden.

Lässt sich das Schließsystem bequem und komfortabel bedienen?

Nicht nur das Thema Sicherheit beschäftigt viele Anwender – auch der Bedienkomfort gewinnt immer mehr an Bedeutung. Immerhin fünf bis zehn oder sogar noch mehr Schlüssel trägt jedes erwachsene Familienmitglied in Deutschland durchschnittlich mit sich herum. Für hohe Benutzerfreundlichkeit steht das VdS-zertifizierte Modell „810 RE plus“ von CES. Damit lässt sich ein Haus so ausstatten, dass praktisch alle Türen mit nur einem einzigen Schlüssel zu öffnen sind. Der Vorteil: Der passende ist immer sofort griffbereit; überfrachtete Schlüsselbunde und lästiges Suchen nach dem richtigen Schlüssel sind passé.

Wer besonderen Wert auf komfortable Hightech-Lösungen legt, ist mit elektronischen Schließsystemen gut beraten. So zeichnet sich beispielsweise das System OMEGA FLEX von CES durch unkomplizierten Einbau, einfache Programmierbarkeit und hohe Funktionalität aus. Ohne großen technischen Aufwand lässt sich damit unter anderem sicherstellen, dass Gärtner und Haushaltshilfe nur zu festgelegten Zeiten Zutritt zum Haus haben.