Kommunen investieren in die Schulsicherheit

BEG Föhren stattet Schulen in kommunaler Trägerschaft mit „Anti-Amok“-Knaufzylindern von CES aus

„Anti-Amok“-Zylinder sind im Idealfall Teil eines umfassenden Sicherheitskonzeptes, mit dem sich Schulen vor Gewalt jeglicher Art wirksam schützen können. Aber sie sind auch als „Stand-alone“-Lösung eine sinnvolle und überschaubare Investition in die objektive und die psychologische Sicherheit der Kinder.

Auf dieser Basis hat die BEG Sicherheitstechnik GmbH in Föhren, der Spezialist für Sicherheitstechnik und Objektmanagement eine von dreizehn Gesellschaften der französischen Boschat Laveix Unternehmensgruppe, in diesem Sommer bereits alle Schulzentren in kommunaler Trägerschaft eines Kreises mit mehreren Tausend Zylindern, mit neuen CES-Schließanlagen u.a. mit „Anti-Amok“-Zylindern ausgestattet. Darüber hinaus wurde in jeder Schulklasse ein Taster installiert, mit dem Alarm ausgelöst und ein Hilferuf per SMS auf die Handys der Lehrer, der Schulleitung, der Polizei usw. gesendet wird. Außerdem wurden alle Türen auf ihre Sicherheits-Funktionalität überprüft und Fehler korrigiert. Die Kommune hatte die Maßnahme für Schulen in ihrer Trägerschaft angestoßen, eine Nachbarkommune hat sich bereits angeschlossen und ebenfalls neue CES-Schließanlagen und „Anti-Amok“-Zylinder von CES für ihre kommunalen Schulen bestellt.

Das Thema Schulsicherheit ist nach wie vor hochaktuell. Anstöße gehen nach Erfahrung von Rainer Jakobs, der bei BEG für das Projekt verantwortliche Abteilungsleiter, oftmals von den Eltern aus. Sie fordern nachdrücklich den Einsatz aller heute machbaren Sicherungen, damit zumindest die technischen Voraussetzungen zum Schutz ihrer Kinder geschaffen sind.

Gleichzeitig soll aber, so Rainer Jakobs, die Technik nicht die Bewegungsfreiheit von Lehrern und Schülern in den Räumen und auf dem Schulgelände, also den normalen Schulalltag, einschränken. Hier erweist sich der Einbau von speziellen Knaufzylindern, mit denen die Schüler und Lehrer im Gefahrenfall die Klassenräume mit einem Handgriff von innen verbarrikadieren können, auch nach Angaben des ZVEI, Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V., als erste und grundlegende Maßnahme zur Gefahrenabwehr. Nicht zu unterschätzen ist dabei der Wert des subjektiven Sicherheitsgefühls, das Schüler, Lehrer und Eltern dadurch gewinnen. Für viele Eltern ist die Sicherheitsausstattung heute ein Entscheidungskriterium für die Schulwahl.

Bei dem neu entwickelten und verbesserten CES-Knaufzylinder erfolgt die Schließfunktion über den Schließzylinder „ganz normal“ mit dem Schlüssel von außen. Von innen wird er über den Knauf abgeschlossen und geöffnet. So können sich Lehrer und Schüler bei drohender Gefahr in den Klassenraum zurückziehen und die Tür schnell und ohne Schlüssel hinter sich verschließen. Durch das Einstecken eines Schlüssels von außen kann die Knauffunktion komplett aufgehoben werden. Damit wird Missbrauch vorgebeugt und in Notfällen kann die Tür jederzeit geöffnet werden. CES realisiert diese Anwendung über einen speziell entwickelten Kupplungsmechanismus. Dadurch können auch verschiedene Knaufformen, je nach den Anforderungen an Design und Haptik realisiert werden.

Wichtig für die Kommunen als Kostenträger war auch die wirtschaftliche Darstellung und einfache Installation. Bestehende Schließzylinder konnten einfach durch den neuen CES-Knaufzylinder ersetzt werden. Da in verschiedenen Schulen ohnehin Sanierungs- und Modernisierungs-Arbeiten anstanden, unter anderem die Aktualisierung der Flucht- und Rettungswege hat die BEG zeitgleich mit dem Einbau der „Anti-Amok“-Knaufzylinder die Schließanlagen an die aktuellen Organisationsänderungen und die höheren Sicherheitsanforderungen angepasst.

*Aus Sicherheitsgründen bleiben die beteiligten Kommunen ungenannt.