Sicherheit an Schulen

Elektronische Zutrittskontrolle und Anti-Amok-Zylinder für mehr Sicherheit an Schulen

Safety first – getreu diesem Motto überarbeiten immer mehr Schulen ihr Sicherheitskonzept. Die Anforderungen sind hoch: Als öffentliches Haus muss jede Schule tagsüber frei zugänglich sein –und zugleich eine sichere Lernatmosphäre sowie freie Flucht- und Rettungswege bieten. Schon in der Planung eines Schließsystems sollten daher die individuellen baulichen Gegebenheiten vor Ort berücksichtigt werden. Hierbei spielen Amokprävention und elektronisches Zutrittsmanagement eine immer wichtigere Rolle. Die Kombination mechanischer und elektronischer Systeme verlangt neben technologischer Kompetenz eine intensive Kooperation zwischen Herstellern, Händlern, Errichtern und Anwendern.

Die Schulglocke läutet. Binnen Minuten strömen Schüler scharenweise vom Pausenhof zu den Klassenräumen. Der letzte macht die Tür zu, und der Unterricht beginnt. Eine sichere Routine? Zumindest solange es keine Zwischenfälle gibt. Wie gefährdet Schulen sind, führten die Amokläufe der jüngeren Vergangenheit drastisch vor Augen. Eine Folge davon: Immer mehr Eltern, Schüler und Lehrer fordern effiziente Konzepte, die Schutz in Gefahrensituationen bieten – und den normalen Lehrbetrieb möglichst nicht beeinträchtigen. Ein Beispiel dafür sind Anti-Amok-Knaufzylinder von CES, die ohne aufwendige Umbaumaßnahmen in den Türen der Unterrichtsräume zu installieren sind.

Anti-Amok-Zylinder: Kein Platz für Gewalt im Klassenraum

Von außen funktionieren die Zylinder nach den gewohnt hohen Standards eines Sicherheitsprofilzylinders. Zum Aufschließen wird ein mechanischer Schlüssel benötigt, damit sich die Tür per Drücker öffnen lässt. Während des Unterrichts bleibt die Tür unverschlossen – soweit die Routine. Wird ein Alarm ausgelöst, der auf eine Gefahr auf dem Schulgelände hinweist, entstehen im Handumdrehen sichere Rückzugsorte in den Klassenräumen. Mit einem einfachen Dreh am Zylinderknauf kann die Tür ohne Schlüssel von innen verriegelt werden. Eine erneute Türöffnung von außen ist nur durch Inhaber eines passenden Schlüssels möglich.

Das Risiko, dass Schüler die Knauffunktion außerhalb von Notfällen für Streiche missbrauchen und die Tür von innen verschlossen halten, lässt sich durch eine einführende Unterweisung für alle Nutzer verringern. Falls dennoch nötig, sorgt eine spezielle Rutschkupplung im Zylinder dafür, dass Lehrer und Hausmeister die Knauffunktion jederzeit per Schlüssel aufheben und die Tür problemlos von außen öffnen können. Für eine lange Lebensdauer der Schließvorrichtung sorgen belastbare feinmechanische Bauteile in CES-Qualität. Zusätzlich zur stabilen Bauweise bieten Anti-Amok-Knaufzylinder von CES den Vorteil, dass sie durch einen einfachen Tausch der Zylinder in praktisch alle gängigen Türen integrierbar sind. Und auch in puncto Design wird die Lösung einer Vielzahl unterschiedlicher innenarchitektonischer Konzepte gerecht – je nach den individuellen Anforderungen sind verschiedene Knaufformen realisierbar.

Elektronische Zutrittskontrolle: Sicherung der Außenhaut

Immer mehr Schulen, die ihr Sicherheitskonzept überarbeiten, stellen zusätzlich zu den mechanischen Anti-Amok-Knaufzylindern auf ein effizientes Zutrittsmanagement mit elektronischen Schließsystemen um. Gerade in der Kombinierbarkeit von mechanischen und elektronischen Komponenten liegt ein oft kaufentscheidender Vorteil flexibler Baukastenlösungen. Zum Beispiel lassen sich die kabellosen Elektronikzylinder und Beschläge der CES-Baureihe OMEGA FLEX analog zu den Mechanikzylindern problemlos in sämtliche Innen- und Außentüren integrieren. Als Schließmedien dienen hier Transponder, die auf verbreiteten Standards wie beispielsweise Mifare oder LEGIC basieren – wahlweise als Chipkarten, Schlüsselanhänger oder als Kombi-Lösung auf dem Schlüsselkopf der mechanischen Schlüssel. Durch den Einsatz der kosteneffizienten, elektronischen Transpondermedien ist es möglich, selbst komplex organisierte Schließsysteme benutzerfreundlich zu verwalten und zugleich umfassende Gebäudesicherheit zu gewährleisten.

Zuverlässige Lösungen für individuelle Anforderungen

Auch Fremdnutzer wie Sportvereine, die abends in der Turnhalle der Schule trainieren, erhalten durch die Elektronik bequem Zutritt zu den für sie relevanten Gebäudetrakten. Bei Bedarf kann über die integrierte Zeitfunktion die Berechtigung präzise gemäß dem Belegungsplan der Sporthalle eingegrenzt werden.

Online-Zutrittskontrolle

Das elektronische Schließsystem kann zu einem Online-System erweitert werden, bei dem Berechtigungen von einem zentralen Punkt aus vergeben und verändert werden können. Auch hier ist Flexibilität angesagt: Selbst bei einem nachträglichen Umstieg auf eine Online-Lösung sind keine Umbaumaßnahmen an den Türen erforderlich. Die bereits installierten OMEGA FLEX-Zylinder werden per Funk über Access Points ins Datennetzwerk eingebunden. Per Mausklick am PC können die Berechtigungen an den Türen flexibel erweitert oder gelöscht werden.

Virtuelles Netzwerk

Eine technologische Alternative mit breitem Funktionsspektrum bietet die V-NET Variante – ein virtuelles Netzwerk ohne Online-Anbindung. Auch hier werden Schließberechtigungen an einer zentralen Stelle per Schreib/Lese-Gerät auf das Medium programmiert. Dadurch ist es bequem möglich, die Transponder unter anderem mit begrenzter Gültigkeit zu versehen. Der praktische Effekt: Endet der Einsatz eines Referendars oder Handwerkers an der Schule, erlischt zeitgleich auch die Zutrittsberechtigung.

Sicherheitslücken bei Schlüsselverlust einfach schließen

Neben der routinierten Zutrittskontrolle legen viele Schulen Wert darauf, die negativen Folgen im Fall eines Schlüsselverlusts zu minimieren – zum Beispiel durch spezielle Schlüsselversicherungen. Denn sobald eine komplette mechanische Schließanlage wegen Verlust aus Sicherheitsgründen ausgetauscht werden muss, fallen enorme Kosten an. Dieses Problem verliert bei der elektronischen CES-Lösung deutlich an Brisanz. Egal ob die installierte Lösung auf lediglich einem der drei angebotenen Systeme basiert oder einer Kombination davon – das Kosten- und Sicherheitsrisiko bei Schlüsselverlust verringert sich in jedem Fall deutlich gegenüber herkömmlichen mechanischen Lösungen. Geht ein Transponder verloren, lässt er sich unkompliziert per Mausklick löschen und durch einen neuen ersetzen.

Vertrauensvolle Kooperation – der Schlüssel zum Erfolg

Sicher ist: Effizientes Zutrittsmanagement gelingt dann am besten, wenn alle Beteiligten sich sorgfältig aufeinander abstimmen. Neben zuverlässiger Funktionalität punkten CES-Produkte hier mit einfachem Handling schon bei der Installation. Dank flexiblem Baukastenkonzept erhalten Errichter, die auf CES-Lösungen setzen, ein breitgefächertes Sortiment einfach zu kombinierender Systemkomponenten. Mit Blick auf die Kundenansprüche legt der Hersteller außerdem Wert auf kompetente Beratung. Falls individuelle Anpassungen beispielsweise der Software benötigt werden, finden Sicherheitsprofis jederzeit passende Ansprechpartner bei den Experten aus Velbert.