Preisträger
Felix Niggemeyer M.Sc., TU Dortmund

Mit dem CES-Förderpreis würdigt der VDI Düsseldorf eine herausragende wissenschaftliche Arbeit im technischen Bereich. Die Auszeichnung wurde am 20. Mai 2026 in Düsseldorf verliehen und ist mit einer Urkunde sowie einem Scheck über 1.500 Euro verbunden.
Felix Niggemeyer M.Sc., TU Dortmund
20. Mai 2026 in Düsseldorf
1.500 Euro und eine Urkunde
Prozessstabilisierende Kontakteffekte beim Einsatz modifizierter Fräswerkzeuge
Der VDI Düsseldorf hat Felix Niggemeyer M.Sc., Absolvent der TU Dortmund, mit dem CES-Förderpreis 2026 ausgezeichnet. Der Preis würdigt seine Masterarbeit mit dem Titel „Untersuchung prozessstabilisierender Kontakteffekte und Potenziale beim Einsatz umfangsseitig modifizierter Fräswerkzeuge mit konventionellen und funktionell strukturierten Freiflächenfasen“.
Die Preisverleihung fand am 20. Mai 2026 in Düsseldorf statt. Überreicht wurde die Auszeichnung gemeinsam von Prof. Dr. Hans-Georg Schnürch, Beiratsvorsitzender der CES, Dr. Frank Völker, Geschäftsführer der CES in Velbert, und Jean Haeffs, Geschäftsführer der VDI-GPL.
Im Mittelpunkt der ausgezeichneten Arbeit steht die Prozessstabilität beim Fräsen von Aluminiumlegierungen. Untersucht wurde, wie speziell modifizierte Fräswerkzeuge dazu beitragen können, instabile Prozesszustände und selbstregende Schwingungen zu reduzieren. Solche Effekte können die Produktivität und Werkstückqualität in der Fertigung deutlich beeinflussen.
Die Ergebnisse zeigen, dass konventionelle Freiflächenfasen elastische Versteifungseffekte hervorrufen können. Funktionell mikrostrukturierte Fasen erzeugen dagegen vor allem dämpfende Mechanismen. Dadurch konnten in der Untersuchung deutliche Stabilitätssteigerungen nachgewiesen werden.
Mit seiner Arbeit zeigt Felix Niggemeyer neue Potenziale für die Werkzeugentwicklung auf. Die Erkenntnisse können dazu beitragen, Prozesse beim Fräsen stabiler zu gestalten – ohne komplexe aktive Systeme oder grundlegende strukturelle Änderungen am Maschinensystem.

Mit dem CES-Förderpreis unterstützt CES junge Ingenieurinnen und Ingenieure, deren wissenschaftliche Arbeiten einen klaren Bezug zur technischen Praxis haben. Im Fokus stehen innovative Ansätze, die neue Impulse für Fertigung, Entwicklung und industrielle Anwendung geben können.
Die ausgezeichnete Masterarbeit verbindet wissenschaftliche Analyse mit konkretem Anwendungspotenzial für die moderne Fertigungstechnik.
CES steht für innovative Sicherheits- und Schließtechnik sowie für die Förderung technischer Kompetenz und praxisnaher Entwicklung.